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Weiterführende Quellen
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Spricht man von Technologien, die für Beruf, Freizeit aber auch Bildungsinstitutionen zukunftsweisend sein werden, bleibt „Cloud Computing“ nicht lange unerwähnt. Mittels Cloud Computing werden bspw. gängige Programme wie Office Anwendungen nicht mehr auf der lokalen Festplatte gespeichert, sondern direkt über den Internetbrowser aufgerufen und angewendet.
Cloud-basierte Anwendungen
Beispiele:
Cloud Computing, ein Begriff aus dem IT-Management, bezeichnet nicht nur eine bestimmte Technik oder Anwendung, sondern groß angelegte „Datenfarmen“, die große Quantitäten von Rechenleistung und Speicherkapazität zur Verfügung stellen. Vernetzte Computer verteilen Rechenleistung, Anwendungen und große Systeme über eine Vielzahl an Nutzern. Cloud Computing wird oftmals als dreiteilige Pyramide aus Infrastruktur, Plattform und Anwendung dargestellt. So nutzt bspw. Youtube die Cloud als Plattform, d.h. es werden Speicherplatz und Rechenleistung von vielen Maschinen genutzt.
Insbesondere die Spitze der Pyramide, die Anwendung, könnte in Bildungsinstitutionen zukünftig eine bedeutende Rolle spielen. Denn mittels Cloud Computing werden zumeist kostenfreie Anwendungen/Tools zur Verfügung gestellt, auf die man jederzeit zurückgreifen kann, insofern ein Gerät mit Internetzugang und Webbrowser vorhanden ist. Die Benutzer können mit dem jeweiligen Gerät (Computer, Laptop, internetfähige mobile Engeräte) im Prinzip von überall eine Verbindung herstellen und auf ihr Tool zugreifen.
Dabei bleibt die Cloud, d.h. die Technologie hinter dem Tool, für den Benutzer unsichtbar. Diese cloud-basierten Tools werden von Unternehmen und Dienstleitern bereitgestellt. Eines der bekanntesten Beispiele ist google.docs, das die Erstellung und Speicherung von Textdokumenten, Präsentationen und Tabellenkalkulationen online ermöglicht.
Cloud Computing in der Schule
Cloud Computing führt zu einer Veränderung in der Nutzung von Software und Speicherung von Daten. Für Bildungsinstitutionen wie Schule bringen cloud-basierende Anwendungen z.B. den Vorteil, keine Software mehr aufwändig auf jedem Rechner speichern, aktualisieren und warten zu müssen.
Die verschiedenen Online-Tools für Office-Anwendungen, Bildbearbeitung etc. weisen zumeist einen guten und übersichtlichen Funktionsumfang auf und sind überwiegend kostenfrei nutzbar. So können Texte, Bilder, Präsentationen und E-Mails im Webbrowser online erstellt, bearbeitet und gespeichert werden. Zugleich kann der mit diesen Tools erstellte Inhalt sehr leicht Mitschülern, Lehrkräften zugänglich gemacht werden, ob zur Ansicht oder für die gemeinsame Bearbeitung. Damit wird auch über räumliche Distanzen hinweg Gruppen- und Zusammenarbeit gefördert.
Nachteile cloud-basierter Anwendungen werden noch in der Datensicherheit gesehen. Sei es beim Transfer der Anwendungsdaten zwischen lokalen Client und entferntem Server oder darin, dass die lokale Erstellung von Backups nicht sichergestellt ist. Nichtsdestotrotz beitet das Cloud Computing auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zahlreiche Vorteile, um in Zukunft in Bildungsinstitutionen verstärkt Anwendung zu finden.
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