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Mittels heutigen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, wie Sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten oder Chaträumen finden im großen Umfang vielfältige Kommunikationsaktivitäten und der Austausch von Informationen statt.
Für den Zugang zu solchen Web-Anwendungen sind nach der derzeit vorhandenen technischen Praxis eine Nutzererkennung und ein Passwort notwendig. Als ein Mittel zur Authentifizierung des Nutzers dient insbesondere das Passwort dazu, die eigenen Daten und die Privatsphäre zu schützen. Starke Passwörter können demnach vor vielfältigem Missbrauch, wie dem vorsätzlichen Einstellen von falschen Profilangaben, schützen.
Der „Klau“ von Passwörtern
Wörtlich genommen können Passwörter nicht geklaut werden. Teilweise kommen sie aufgrund eines leichtsinnigen Umgangs mit Passwörtern (z.B. durch die Weitergabe an Freunde, Bekannte etc.) in die Hände von Personen, die Missbrauch damit betreiben. Darüber hinaus gibt es spezifische und effektive Methoden, mittels derer Hacker Passwörter erraten können:
Nachfolgend werden verschiedene Hackermethoden beschrieben:
Social Engineering
Um sich Passwörter gut merken zu können, werden oft persönliche Daten, wie die Kombination von Vorname und Geburtsjahr, in Passwörter integriert. Insbesondere für Personen aus dem nahen Umfeld aber auch durch die heutigen Informationsmöglichkeiten ist es ein Leichtes, persönliche Daten herauszufinden, um Passwörter zu knacken.
Diese Methode nennt man „Social Engineering“, indem durch Kenntnis des sozialen Umfelds Passwörter ausgespäht werden.
Wörterbuch-Attacken
Passwörter, die aus geläufigen Wörtern oder Kombinationen von Wörtern bestehen, die in allen Wörterbüchern zu finden sind, sind leicht zu hacken. Hierzu werden spezielle Programme, die im Internet größtenteils frei verfügbar sind, genutzt. Die Programme probieren einfach alle Wörter verschiedener Wörterbücher aus (fremdsprachige, Namenswörterbücher etc.) bis das Passwort erraten ist.
Brute-Force-Attacken
Es gibt Programme zum Entschlüsseln von Passwörtern, so genannte Passwort-Cracker, die alle möglichen Kombinationen von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen durchprobieren, bis das korrekte Passwort gefunden ist. Diese Herangehensweise bezeichnet man als Brute-Force-Angriffe, in Anspielung auf Diebe, die mit Gewalt eine Tür versuchen aufzubrechen, anstatt einen Dietrich zu nutzen.
Passwörter wie „aez“, „bta1999“ etc. sind daher leicht herauszufinden. Deshalb sollte ein gutes Passwort mind. 8 Zeichen haben, auch um zu erschweren, dass sich Fremde das Passwort beim Blick über die Schulter bei der Eingabe merken können.
Pattern
Knackprogramme probieren auch, Muster jeglicher Art zu erraten. Mit Muster sind bspw. Zahlenreihen, Buchstabenreihen im Alphabet oder entlang der Tastatur gemeint, wie „123456“, „qwertz“.
Hinweis
Das Hacken eines Passwortes kann vielfältige Folgen nach sich ziehen. So können Hacker Passwörter nutzen, um Online-Shopping-Touren auf Kosten anderer zu unternehmen, um weitere Informationen über die jeweilige Person zu spionieren oder um gezielt zu mobben. Diesem Missbrauch kann mit der Wahl eines starken Passwortes und dem verantwortungsbewussten Umgang damit vorgebeugt werden.
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